24 April 2012 - 19:30

Die Zahl palästinensischer Hungerstreiker, die gegen ihre Inhaftierung protestieren, wird in Kürze auf 3000 Streiker ansteigen.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, wird die Anzahl der Hungerstreiker in palästinensischen Gefängnissen in Kürze auf bis zu 3000 ansteigen. Viele Insaßen haben angekündigt die Hungerstreiker zu unterstützen, und dadurch international gesicherte Rechte einzufordern.
Ein Sprecher der Palästinensischen Insaßenvereinigung PPS hatte der Nachrichtenagentur Fars mitgeteilt, dass die erste Gruppe der Verhafteten den Punkt an dem es kein zurück mehr gibt, erreicht hätten. Diese Gruppe streikt bereits seit 56 Tagen und verweigert jegliche Nahrungsaufnahme.
Um die Streikenden an ihren Plänen zu hindern, hatten die Zionisten ihnen selbst Wasser und Salz verweigert, welches die Insaßen zu sich nahmen, um länger streiken zu können, und keinen Hunger zu verspüren.
"Sie sind alle vereinigt in ihren Forderungen, und ihren politischen Ansichten."
Gleichzeitig teilte eine "israelische" Gefängnismitarbeitern mit, dass alle Vorzüge entzogen worden seien. Die Gefangenen hätten kein Recht mehr Familienangehörige zu sehen, außerdem seien alle elektrischen Gegenstände abgenommen worden. Nicht wenige der Insaßen sind ernsthaft erkrankt, und ringen mit ihrem Leben.